Vitamin-D-Versorgung in der Schwangerschaft

Auswirkung von Vitamin D3 und dessen Mangel in der Schwangerschaft

Häufiger Vitamin-D3-Mangel in der Schwangerschaft

Vitamin D3 spielt eine wichtige Rolle für die Homöostase des skelettalen Systems in der Schwangerschaft, wobei ein Vitamin-D3-Mangel bei Schwangeren nicht selten ist. Publikationen aus Großbritannien berichten z.B. über Korrelationen hinsichtlich Vitamin-D3-Mangel und Hypokalzämie-Symptome und Rachitis bei Neugeborenen und Kleinkindern.

Vitamin D3 in der Schwangerschaft: Auswirkungen

In der Schwangerschaft hat Vitamin D3 allerdings noch eine Reihe anderer wichtiger Funktionen, etwa bei der Regulation des Immunsystems, sowie des kardiovaskulären und des neuronalen Systems. Rezente Studien zu Vitamin D3 legen auch eine Assoziation niedriger mütterlicher Vitamin-D3-Spiegel mit Schwangerschaftskomplikationen wie Präeklampsie, Frühgeburten und anderen nahe. Um die Vitamin-D3-Dosis für das Erreichen von zuverlässigen Vitamin-D3-Spiegeln zu untersuchen, wurde in einer randomisierten, kontrollierten Studie mit insgesamt 502 Patientinnen die bis zur Geburt erreichten Vitamin-D3-Spiegel und etwaige Nebenwirkungen von drei Dosen von Vitamin-D3-Supplementierung untersucht.

Vitamin D3 in der Schwangerschaft: Studie von B. W. Hollis et al.

In besagter Studie von B. W. Hollis et al. fanden sich signifikant höhere Vitamin-D3-Spiegel für die Gruppen mit den Dosen von 2000 I.U. bzw. 4000 I.U. (p < 0.0001). Dabei zeigte sich eine klare Korrelation zwischen mütterlichen und fetalen Vitamin-D3-Spiegeln in der Schwangerschaft. Nur die Gruppe mit 4000 I.U. Vitamin D3/Tag erreichte eine zuverlässige Abdeckung des Spiegels für den Metaboliten 25 (OH)D von 100 nmol/L (40 ng/mL). Dies ist weit entfernt vom Limit für eine Hypervitaminose von 25(OH)D von 375 nmol/L (150 ng/mL). Es wurde kein einziges sicherheitsrelevantes Ereignis, welches mit der Vitamin-D3-Supplementierung in Zusammenhang stehen könnte, erfasst (Hyperkalzämie etc.). Aus diesem Grund und in Abwesenheit von Nebenwirkungen wurden in dieser Publikation 4000 I.U. Vitamin D3/Tag empfohlen. (Bruce W. Hollis et. al., J Bone Miner Res. 2011 October; 26(10): 2341–2357.)

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Studie zu Vitamin-D3-Supplementierung in der Schwangerschaft im Überblick

Vergleich der Serumspiegel von drei Dosen von Vitamin D3 Supplementierung in der Schwangerschaft: 400 I.U. vs. 2000 I.U. vs. 4000 I.U./Tag

Vitamin D3 Mangel ist häufig. Vitamin D3 spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des fetalen muskuloskelettalen-, immun-, kardiovaskulären- und neuronalen-Systems. Deshalb wurde in dieser randomisierten, kontrollierten Studie (n=502), die Vitamin D3-Spiegel und Nebenwirkungen von drei Dosen von Vitamin D3 Supplementierung über die Schwangerschaft untersucht. Aufgrund früherer Studien wurden Serumspiegel von 80 nmoL/L bzw. 32ng/mL als unteres Limit festgelegt.

  • Es fand sich ein signifikant höherer Vitamin D3 Spiegel für die Gruppe mit den Dosen 2000 I.U. bzw. 4000 I.U. (p < 0.0001) – siehe Chart.
  • Es bestand eine klare Korrelation zwischen mütterlichen und fetalen Vitamin D3 Spiegeln.
  • Es wurde kein einziges sicherheitsrelevantes Ereignis, welches mit der Vitamin D3 Supplementierung in Zusammenhang stehen könnte, erfasst (Hyperkalzämie etc.).
  • Nur die Gruppe mit 4000 I.U. Vitamin D3/Tag erreichte eine zuverlässige Abdeckung des Spiegels für den Metaboliten 25 (OH)D von 100 nmol/L (40 ng/mL). Dies ist weit entfernt vom Limit für eine Hypervitaminose von 25(OH)D von 375 nmol/L (150 ng/mL).
  • Aus diesem Grund und in Abwesenheit von Nebenwirkungen wurden von dieser Gruppe 4000 I.U. Vitamin D3/Tag empfohlen.

1) Bruce W. Hollis et al: Vitamin D Supplementation during Pregnancy: Double Blind, Randomized Clinical Trial of Safety and Effectiveness. J Bone Miner Res. 2011 October; 26(10): 2341–2357. doi:10.1002/jbmr.463.

Studie_Hollis_306620.pdf

ROKIVIT D3 – medizinisches Rationale zur Substitution