Habe ich zu wenig Vitamin D?

Häufig Vitamin-D-Defizienz in Mittel- und Nordeuropa

Häufiger Mangel

Habe ich eine Unterversorgung mit Vitamin D? Die Antwort lautet bei Menschen in unseren Breitengraden: Mit hoher Wahrscheinlichkeit – ja! Das gilt besonders im Winter, wie zahlreiche große Studien ergeben haben. Die folgende Tabelle zeigt die Einteilung der Mangelzustände gemessen an den Serumspiegeln.

 

Definitionen

Schwerer Mangel < 12
Defizienz < 20
Insuffizienz 20-30
Normal > 30
Vergiftung > 150

Serumspiegel 25(OH)D, ng/ml

Saisonale Abhängigkeit

Mindestens 50% der weltweiten Bevölkerung zeigen eine Vitamin-D-Defizienz. In Mitteleuropa zeigt sich eine deutliche saisonale Abhängigkeit, da die Werte im Winter wegen der geringeren Sonneneinstrahlung deutlich niedriger liegen. Man kann also davon ausgehen, dass besonders im Winter generell eine Substitution von Vitamin D mit der Nahrung zu empfehlen ist.

Welche Auswirkungen hat mein Hauttyp auf die Vitamin-D-Bildung?

Melanin bestimmt die Hautfarbe und wieviel Vitamin D die Haut herstellen kann: je mehr Melanin, desto dünkler ist die Haut. Je heller die Haut ist, desto leichter kann sie Vitamin D herstellen. Sehr hellhäutige Menschen, zum Beispiel Blonde oder Rothaarige, benötigen 15 Minuten Sonnenlicht, um die notwendige Menge an Vitamin D herzustellen. Im Gegensatz dazu brauchen Menschen mit schwarzer Hautfarbe bis zu zwei Stunden Sonnenlicht. Die Faustregel ist: so viele Körperpartien der Sonne aussetzen, wie möglich und halb so viel Zeit in der Sonne verbringen, wie es normalerweise dauert, bis die Haut rot wird.

ROKIVIT D3 – medizinisches Rationale zur Substitution